Garten im Herbst

Der Oktober im Beerenobstgarten

Der Herbst rückt gewaltig näher, eigentlich ist er schon richtig da, und wir stellen uns nun die Frage, was ist im Oktober im Beerenobstgarten noch zu tun? Außer dem Laub sind viele Einzelheiten zu beachten. Es ist sowohl Aufräumungsarbeit als auch Pflanzzeit, damit es im nächsten Jahr kunterbunt und frisch im Beerenobstgarten weitergeht. Unsere Permakultur nimmt einen neuen Lauf.

Die Pflanzzeit im Beerenobstgarten

Viele Hobby-Gärtner stellen sich die Frage, wann die beste Pflanzzeit im Beerenobstgarten ist. Die meisten Obstgehölze, vorausgesetzt sie sind nicht frostempfindlich, werden von Oktober bis Anfang November gepflanzt. Im Beerenobstgarten werden natürlich neue Obstarten ausprobiert. Einige brauchen Schutz, andere sind kälteabweisend. Es kommt bei allen Beerenobstarten und auch anderen Obstgehölzen auf das Klima im Oktober, den Standort und die besonderen Bodenansprüche an. Erdbeeren können den normalen Herbst- und Wintertemperaturen durchaus standhalten. Da ist die Pflanzzeit im Beerenobstgarten kaum eingeschränkt. Bei Frosttemperaturen sollten alle Obstgehölze im Beerenobstgarten mit Reisig eingedeckt und geschützt werden. Die Goji– und Olivenbeeren wie auch die Feige und andere Arten brauchen einen besonderen Schutz. Entweder sie werden im Winter, falls vorhanden, in ein Gewächshaus oder Wintergarten gestellt bzw. mit einem 100 prozentigen Baumwoll-Cotton-Sack abgedichtet. Frostempfindliche Kübel- und Balkonpflanzen stellen wir ins Winterquartier.



Zierpflanzen beleben den Beerenobstgarten

Selbst im Beerenobstgarten sollten im Oktober spätestens Blumenzwiebeln eingepflanzt werden. Sie beleben im Frühjahr den Beerenobstgarten und natürlich auch unsere Emotionen. Staudenpflanzen können wir bis in den November hinein pflanzen. Wenn das Laub gekehrt ist, werden sommergrüne Bäume und Sträucher angepflanzt. Der Beerenobstgarten sieht im nächsten Jahr keineswegs langweilig aus. Zierpflanzen beleben durchaus den Beerenobstgarten. Wurzelnackte Rosen beispielsweise stehen gleich nebenan, fast ohne Laub im Herbst und bereits etwas gekürzt.

Blumenzwiebeln als Botschafter des Frühlings passen immer und überall hin. Hier ein idealer Platz in einem sonnigen Rondell mit einigen früh blühenden Erdbeeren.

Wie wir richtig pflanzen wollen

Aus den vorhergehenden Jahren im Beerenobst- und Kräutergarten haben wir gelernt, was es ausmacht, richtig zu pflanzen. Der Boden sollte gelockert sein und mit Komposterde verarbeitet werden. Wenn wir frische Rosen einarbeiten, lassen wir sie über Nacht in einem Eimer mit Wasser stehen. Wir schneiden sie etwas zurück, auch die Wurzeln, und fügen sie dann 40-50 cm in die Erde ein. Selbst die Rosen brauchen Winterschutz, sofern wir hier im Norden überhaupt noch einen Winter bekommen. Dazu wird jedes Beerenobst, die Rosen und andere empfindliche Pflanzen mit Erde an gehäufelt und Reisig obenauf gelegt. Von den Beeren oder Zierpflanzen kann viel vermehrt werden, wenn vorher eine gute Aufzucht und Pflege erfolgte. Nun können sie in die Erde gebracht werden. Mal schauen, was passiert. Gut winterfest gemacht, hat sich so manche Beerenobstart und Zierpflanze prima vermehrt.

In die neuen, aus Holzpaletten angefertigten Hochbeete passen jede Menge Kräuter hinein, die sich in der Küche frisch verwenden lassen.

Die Permakultur in unserem Garten ist fast fertig

Unsere Permakultur haben wir ebenfalls auf den Punkt gebracht. Zusammen, und das hat riesigen Spaß gemacht, haben wir Hochbeete gebaut und sie mit den natürlichen Düngern der Natur wie Abfälle aus dem Garten, Laub sowie Obst- und Gemüseabfälle versorgt. Gute Blumenerde darf natürlich nicht fehlen und schon sind meine Lieblingskräuter eingesetzt und können sich über den Winter wohlfühlen. Den Beerenobst- und Kräutergarten haben wir bewusst abgeteilt, denn zwischendurch belebt so ein rankendes Hochbeet die Gartenkultur. Wir haben jetzt mehr Platz für das Beerenobst, die Kräuter und unsere Blumenwiesen, denn ohne sie und unsere Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten wäre die Bestäubung unserer Früchte kaum möglich. Wir bereiten alles für eine gesunde Permakultur in unserem Garten für das nächste Jahr vor.




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