Beerenobst,  Preiselbeeren

Die vielfältige Preiselbeere

Die Preiselbeere, Vaccinium vitis-idaea, gehört zur Gattung der Heidekrautgewächse und ist sehr vielfältig. Echte Preiselbeeren, nicht nur die kultivierten, können unbedenklich im Garten angebaut werden. Die kriechende Wuchsform ist ein echter Hingucker und bedeckt zudem den Boden wie einen Teppich, ist die Preiselbeere doch in größeren Mengen angebaut worden. Zum Verzehr hat die Preiselbeere vielfältige Möglichkeiten.

Die hochwertige Preiselbeere

Die vielfältige Preiselbeere ist volkstümlich unter vielen Namen bekannt. So wird sie in vielen Teilen Europas als Preiselbeere, Prasselbeere, Kronsbeere, Kranich-Beere oder Riffelbeere benannt. Je nach Bundesland bzw. in den Ländern Schweiz und Österreich gibt es weitere Namen, die uns hier nicht so bekannt sind. Die Preiselbeere liebt einen bodensauren Standort und wächst sehr gerne, außer natürlich im Garten, wild und frei in Fichtennadelwäldern auf. Kiefernadelwälder mit trockenen und kalkigen Böden gibt sich die hochwertige Preiselbeere genauso gerne hin.
Dieser immergrüne, hochwertige Preiselbeer-Zwergstrauch erreicht eine geduldige Höhe von 10-40 cm. Die Pflanzenteile sind behaart und etwas flaumig. Die Preiselbeere erreicht eine Tiefe von ungefähr einem Meter. An allen Zweigen sind Laubblätter angeordnet, die eine Länge von 2 Millimeter und eine Breite von etwa 4 Millimeter aufweist. Die Blattoberseite präsentiert sich mit glänzenden dunkelgrünen Farben. Unter den Blättern der Preiselbeere ist es behaart und recht drüsig. Etwas scheu biegt sich der Blattrand zurück. Die traubenhaften Blütenstände sind vierzählig. Manchmal fallen acht nebeneinanderstehende Blüten in einem herrlichen Weiß zusammen. In bestimmten Lagen kommt es vor, dass der Blütenstand rötlich verfärbt erscheint. Von Ende August bis in den September hinein reifen die Früchte. Sie leuchten in zunächst weißen und später roten Beeren. Wegen des Klimawandels kann es vorkommen, dass reife Preiselbeeren bereits im Juni zu ernten sind. Der Geschmack der hochwertigen Preiselbeere ist etwas bitter und säuerlich.

Nur ein Beispiel, wie vielseitig sich Preiselbeeren in der gutbürgerlichen Küche verwenden lassen.

Inhaltsstoffe der Preiselbeere gegen Krankheiten

Die Früchte der Preiselbeere enthalten für den Menschen sehr wichtige Inhaltsstoffe wie Wasser, Kalium, Kalzium, Magnesium und Vitamin C. Das ist längst nicht alles, denn es mischen sich noch andere Inhaltsstoffe im Kampf gegen Krankheiten mit ein wie beispielsweise Anthocyanoside, Aldejyde, Flavonoide, Triterpene, Quercetin, Benzoesäure, aliphatische Alkohole und Syringasäuren. Diese Inhaltsstoffe sind sehr wichtig im Kampf gegen Rheuma, zur Senkung des Cholesterinspiegels, bei Appetitlosigkeit oder Vitamin-C-Mangels. Selbst bei Kopfschmerzen und Blasenerkrankungen, Nierenleiden, Gicht oder Erkältungskrankheiten kann das Einnehmen der Preiselbeere sehr hilfreich sein.

Die Preiselbeere hat eine antibakterielle, beruhigende, entzündungshemmende, adstringierende und harntreibende Wirkung. So bietet die Natur uns mit einer hochwertigen Preiselbeere Gutes für die Heilung und den Geschmack.

Die Preiselbeere in der guten bürgerlichen Küche

Die Preiselbeere hat in der guten bürgerlichen Küche einen hohen Stellenwert. Wer allerdings den bitter-säuerlichen Geschmack roh nicht mag, kann die Preiselbeere als Kompott oder Marmelade verzehren. Preiselbeer-Konfitüre schmeckt übrigens sehr gut. Auch zu Wildgerichten oder zum Wiener Schnitzel eignet sich die Preiselbeere hervorragend. Von Juni bis in den September hinein kann die Preiselbeere gesammelt und ihre Blätter und Beeren verwendet werden. Dieses Heidekrautgewächs kann ebenso getrocknet und tiefgefroren werden. In der Lebensmittelindustrie ist die Preiselbeere sehr beliebt und hat ein langes Haltbarkeitsdatum.

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