Altes Gärtnerwissen

Warum natürlicher Dünger so kostbar ist

In meiner Kindheit gab es noch keinen künstlichen Dünger und wir hatten alles verwertet, was so um uns herum gegessen wurde und als natürlicher Dünger für das nächste Mal recht kostbar war und ist. Da fallen schon mal viele Teile vom Blumenkohl oder Kohlrabi ab, doch die Umwelt hat sich gefreut, wichtige Nährstoffe wieder zurückzubekommen. Es stimmt schon: Was man der Natur nimmt, sollte auch wieder zurückgegeben werden.

In Küche und Garten fündig werden

Welche Alternative gibt es nun zum künstlichen Dünger? In der Küche oder im Garten wirst du immer fündig werden. Diese wertvollen Dünger aus der Natur ersparen dir eine Menge Geld und nützen der Umwelt. Besser geht es meiner Meinung nach nicht, auch wenn Monsanto und Co. anderes behaupten. An Krebs ist jedenfalls nachweislich noch keiner gestorben, wenn der Abfall aus der Küche und aus dem Garten wiederverwertet werden. Allein der Verpackungsmüll macht mich stutzig. Warum soll ich für diesen ganzen Dreck auch noch Müll Geld bezahlen, muss ich es doch zusätzlich entsorgen.

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Pflanzen benötigen Licht, Wasser, Wärme und viele Nährstoffe. Folglich ist das Düngen sehr wichtig und da wirst du mit Sicherheit in der Küche und im Garten viele Ressourcen finden, die deinem Boden gut tun. Sie sollen gut gedeihen und erfolgreich geerntet werden. Deshalb ist es wesentlich, den Pflanzen das zurückzugeben, was wir in uns aufnahmen: natürlicher Dünger. Wenn wir dem Boden Kräuter, Gemüse, Pflanzen und Früchte entziehen, benötigen sie neue Nährstoffe, damit der Kreislauf der Natur versorgt werden kann.

Dann wird das Kompostieren in verschiedenen Varianten gezeigt. Wie wird die Kompostmiete richtig aufgebaut, mit oder ohne Behälter und an welchem Platz? Wie werden Samen und Wurzeln von Unkräutern kompostiert, Spezialkomposte hergestellt und Wurmhumus gepflegt? Die fachgerechte Bodenpflege erfolgt mit Harke und Grabegabel, Mulchen und Gründüngung. Dazu gibt es ein Extrakapitel über die Düngepraxis im Obst-, Gemüse- und Ziergarten – organisch, mit Düngejauche, mit biologischen und konventionellen Methoden.

Wie führen wir dem Boden die Nährstoffe wieder artgerecht und umweltfreundlich zu?

Alles macht seinen Sinn im Leben und auch im Garten. Natürlicher Dünger ist so kostbar, dass du dir das vielleicht nicht vorstellen kannst. Nur allein Gemüse hat einen sehr viel höheren Nährstoffbedarf als Wildgemüse beispielsweise. Die am meisten angebauten Produkte sind Kartoffeln, Möhren, Kohl und Tomaten. Um eine reiche Ernte zu erhalten, sind natürliche Dünger unerlässlich. Der klassische Weg, natürlichen Dünger dem Boden beizufügen, ist also der Komposthaufen. Hier finden alle weggeworfenen Stücke aus Kohl, Gemüse, Pflanzenresten, Unkraut, Laub und sonstiges zunächst ihr zweites Zuhause. Selbst in den letzten nicht verzehrten Resten sind noch so viele Vitamine, Nährstoffe und Mineralien zu finden, die jeder braucht: Mensch, Tier und Pflanze.

Lassen wir nun den Komposthaufen für einige Monate stehen und die nahrhaften Küchenabfälle sich zu Humus verwandeln. Selbst Kaffeegrund hat so viel Hauptnährstoffe, die allein als Düngeprodukte ausreichen würden. Wenn wir jetzt alle nicht mehr verwertbaren Produkte im Kompostkasten regelmäßig wenden würden, hätten wir einen so großartigen und kostbaren Humus, ohne chemischen Düngemittel. So wie die Pflanzen, das Obst und Gemüse ihre Zeit benötigen, sollten auch wir geduldig sein und das Beste aus dem Besten machen. Unsere Großeltern haben es uns vorgelebt wie es geht und die Zeit kommt wieder zurück, in der wir es ihnen nachmachen werden und müssen.

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