Garten im Sommer,  Gärtnern nach Jahreszeiten

Die Blütenendfäule bei Früchten

Wenn ich im Garten nach meinen Früchten sehe, fällt mir bei so einigen Obst- und Gemüsearten eine gewisse Blütenendfäule auf. Das betrifft meist die Tomaten, meine Paprika und leider auch meine Äpfel sowie ebenso die Beerenobstler. Selbst bei der besten Pflege kann ich diese Blütenendfäule wohl nicht verhindern.

Woran erkenne ich die Blütenendfäule?

Da ich lediglich eine Hobbygärtnerin bin, habe ich den Bauern vom Nachbardorf gefragt, wie sich die Blütenendfäule äußert, woran es liegt und was ich dagegen tun kann. Durch die sich sehr veränderten Jahreszeiten befallen verschiedene Schädlinge meine angebauten Früchte. Dazu kommt natürlich die Fäule. Der Bauer sagte mir, dass ich die Blütenendfäule daran erkenne, dass sich die Früchte meist an den Spitzen schwarz färben. Ich sollte mal den pH-Wert des Bodens messen und herausfinden, ob vielleicht ein Kalziummangel vorliegt. Auch wenn der Boden zu salzhaft ist, kann diese Blütenendfäule oftmals bei noch bei bester Pflege auftreten.

Was kann ich gegen die Blütenendfäule tun?

Da wir manchmal fast schon tropische Klimabedingungen haben, müssen wir also diese Pflanzen wie Paprika, Tomate oder Apfel besonders in den Fokus nehmen und für eine ausreichende Wasserversorgung sorgen. Ist zu wenig Wasser vorhanden, senkt sich der Kalziumspiegel und die Blütenendfäule setzt ein. Manche Hobbygärtner neigen dazu, so erzählte mir der Bauer, den Boden oder Kompost zu sehr zu düngen. Genau das ist falsch.

Garantiert ungedüngt und perfekt gegossen. Aber auch der Boden spielt eine wichtige Rolle. Diese stehen fast ausschließlich auf reinem Kompost.

Wenn ich im Gartencenter meinen ph-Wert-Tester geholt habe und die Tabelle zeigt Missstände auf, kann ich immerhin noch einfühlsam mit etwas Azet Vital Kalk nachhelfen, dass ich eine fruchtbare Ernte ohne Blütenendfäule bekomme. Wieder dazu gelernt und schon mal Anlass genug, für die nächste Saison vorzuplanen.

Kühler regnerischer Frühling und Gluthitze im Sommer: Die Ernte ist bei Weitem nicht so üppig wie im letzten Jahr, dafür schmecken die Früchte unglaublich lecker.

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