Altes Gärtnerwissen

Bitte naturnah!

Wer braucht schon altes Gartenwissen?

Im Grunde genommen, eine Selbstverständlichkeit, ohne Nähe zur Natur funktioniert das Gärtnern nicht. Aber wie intensiv an die natürliche Bewirtschaftung der Beete herangegangen wird, macht schon einen Unterschied. Will man keine oder nur geringe Mengen an sogenannten Turbokulturen anbauen, greifen wir in der Regel auf altes Gartenwissen zurück. Wir brauchen es heute mehr denn je, nachdem die Gärten hierzulande über Jahrzehnte hinweg gestalterischen Wüsten glichen. Einem Mainstream gleich, erlebt der grüne Bereich eine wahre Renaissance und wird besonders von den jüngeren Menschen ganz neu entdeckt. Nachdem monotone Nutzgärten in den letzten Jahren zu einem großen Teil von der Bildfläche verschwunden sind und die Anwendung synthetischer Pflanzenschutz- und Düngemittel auf der Agenda stand, ist das Gärtnern nach biologischen Aspekten und im Einklang mit der Natur wieder im Kommen.

Junge Familien stürmen mit Kind und Kegel in die Schrebergärten und haben die altbackenen Laubenpieperkolonien vom Verdacht bürgerlicher Spießigkeit befreit. Auf den kommunalen Freiflächen ziehen Menschen unterschiedlicher Kulturen in bester Eintracht „Kraut und Rüben“, während Guerillagärtner mit Samenbomben durch die Städte streifen, um öde Brachen und andere Schandflecke in blühende Landschaften verwandeln. Es zeichnet sich so etwas wie eine Aufbruchstimmung ab, von der sich immer mehr Menschen animieren lassen und es gibt schließlich auch solche Freizeitgärtner, denen das notwendige Knowhow fehlt, um ihre gärtnerischen Ideen in die Praxis umzusetzen. Und da treten schon mal richtig komplexe Fragen auf:

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  • Welche Kriterien sind bei der Anlage eines attraktiv aussehenden Gartens besonders wichtig?
  • Was ist das Geheimnis der idealen und botanisch stimmenden Pflanzenkombinationen?
  • Welche Wege gibt es für die Kultivierung von gesundem Obst und Gemüse, das auch ohne chemische Spritzmittel gedeiht und zu ordentlichen Ernteerträgen führt?
  • Welche Methoden gibt es, um die Bodenbeschaffenheit auf eine völlig natürliche Weise zu verbessern?
  • Warum ist die richtige (und zyklisch wechselnde) Fruchtfolge so wichtig bei der Kultivierung von Pflanzen im Garten?

Hierfür ist in jedem Fall altes Gartenwissen gefragt, denn fast alle der überlieferten Anbaumethoden, haben trotz allem Zugewinns an modernem Wissen nur wenig von ihrer Wirksamkeit verloren und sind somit in unserer heutigen (modernen) Neuzeit ebenso aktuell und wichtig, wie vor Hunderten Jahren. Wer das Glück hatte, während seiner Kindheitsjahre von seinen Großeltern durch den Garten geführt zu werden, um auf diese Weise alles Wichtige über pflanzen, säen, Unkraut hacken, gießen und ernten vermittelt zu bekommen, wird kaum Probleme haben, seinen eigenen Garten in späteren Jahren mit Erfolg zum Blühen zu bringen.

So kann Garten auch gehen, wenn man die Natur nur machen lässt…

Während das alte Gartenwissen früher von einer Generation zur nächsten weiter vererbt wurde, fehlt dieses Bindeglied heute leider oft. Einen eigenen Garten zu besitzen und naturnah zu kultivieren, ist in unseren Zeiten, trotz aller Sehnsucht nach einem grünen Paradies, keine Selbstverständlichkeit mehr. Dass Du dabei mehr Glück hast, dafür möchten wir Dir mit unserem Portal ein wenig Unterstützung geben.

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